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Wohnungsübergabe richtig vorbereiten

Welche Dinge sind wichtig?

Wie oben bereits erwähnt ist die Wohnungsübergabe ein sensibler Punkt beim Umziehen in eine neue Wohnung. Nicht ohne Grund haben die meisten vor der Übergabe vom Haushalt etwas Angst vor dem Termin, sofern nicht alles richtig vorbereitet wurde. Dazu zählen:

1. Übernahmeprotokoll

Die Übergabe der Wohnung findet immer an einem vorab verabredeten Termin statt. Die meisten Vermieter bringen vor dem Umzug ein sogenanntes Übernahmeprotokoll mit. Dort sind alle wichtigen Aspekte rund um den Zustand vom Haushalt vermerkt. Sollte nicht alles passen, müssen die Probleme behoben werden, bis alle Mängelpunkte auf der Liste abgehakt worden sind.

2. Abnutzung und Verschleiß

Wichtig dabei sind auch der Verschleiß und die Abnutzung. Sämtliche Mängel müssen im Protokoll festgehalten werden. Die Liste wird jedoch nicht erst beim Umzug wichtig, sondern schon zu Beginn. Große Verschmutzungen oder Beschädigungen müssen immer repariert und geputzt werden. Nicht dazu zählen aber Verschleiß. Dazu gehört die Abnutzung der Bodenbeläge oder die sanitären Anlagen. Über diese Punkte braucht man sich bei der Übergabe der Wohnung keine Gedanken zu machen.

3. Schäden durch unsachgemäße Behandlung

Um ohne Probleme umziehen zu können, gibt es auch den Punkt "Schäden durch unsachgemäße Benutzung" zu beachten. Das können im Haushalt unter anderem sein:

  • Brandfleck im Teppich
  • Kratzer im Laminat oder an Möbeln
  • Schäden an Fenstern
  • eingeklemmte Bettlaken
  • etc.

Diese Fehler wird der neue Vermieter früher oder später merken. Letztendlich müssen die Schäden vom Mieter finanziell durch Arbeitseinsatz ersetzt werden. Verwendet wird ein Zeitwert.

4. Zustand während der Wohnungsübergabe

Zu diesem Punkt zählen alle möglichen Dinge wie Teppich, Boden, Einbauküche oder auch Rollläden. Diese bekommen mit Laufe der Zeit ebenfalls Gebrauchsspuren. Noch wichtiger ist es eine saubere und leere Wohnung zu hinterlassen. Vor dem Umzug muss alles leer geräumt sein. Dazu gehört:

  • der Keller
  • Wohnräume
  • Garage
  • Speicher
  • etc.

Der neue Mieter will schließlich seine eigenen Möbel im Haushalt platzieren und einrichten. Allerdings gibt es hier einige Ausnahmen. Mieter und Vermieter können sich auf Baumaßnahmen einigen.

5. Auszugsrenovierungen

Der letzte Punkt betrifft die Renovierungen beim Umzug. Dinge wie eine Klausel zur Renovierung oder zum Auszug gibt es nicht und sind gesetzlich nicht erlaubt. In diesem Fall sollte man sich an den Mieterschutzverband wenden.

Fazit

Ein Umzug in eine neue Wohnung ist mit viel Stress verbunden. Vor allem die Wohnungsübergabe bereitet vielen Mietern Kopfzerbrechen. Schließlich gibt es auf einige Aspekte zu achten. Dazu zählen beispielsweise Schäden durch eine unsachgemäße Benutzung. Diese werden alle in einem Übernahmeprotokoll festgehalten, das bei der Wohnungsübergabe nicht fehlen sollte. Achte auf einen sauberen ersten Eindruck und leere Wohnräume. Eigen verursachte Schäden und Verschmutzungen müssen vor dem Umziehen selbst ausgebessert werden.

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