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Mietminderung in der neuen Wohnung

Wann kann eine Mietminderung erwirkt werden?

Allerdings muss bedacht werden, dass sich die Mietzahlung nicht automatisch mit jedem kleineren Schaden der neuen Wohnung nach einem Umzug reduzieren lässt. Allerdings steigen die Fälle von Auseinandersetzungen von Vermietern und Mietern seit den letzten Jahren drastisch an, so die Berichte der deutschen Mietvereine. Oft entscheidet letztendlich dann ein Gericht darüber, ob die Miete tatsächlich gemindert werden kann. Häufig geht es hier nur um wenige Euros. Um zu vermeiden, sich auf eine teure und teils unnötige Konfrontation einzulassen, sollten Mieter genau darüber bescheid wissen, wann sie eine Mietminderung rechtfertigen können und wann eben nicht. Nicht gerechtfertigt ist eine Minderung der Miete nach einem Umzug zum Beispiel dann, wenn es sich um einen Schaden handelt, der nur gelegentlich auftritt oder der Mangel vorübergehend ist. Ein Beispiel hierfür wäre beispielsweise das kurzfristige Ausfallen der Heizung. Ebenfalls sozialübliche und ortsübliche Phänomene, wie spielende Kinder oder Lärmbelästigung durch den Verkehr, muss der Mieter wohl oder übel ertragen, denn hier handelt es sich um zumutbare Beeinträchtigungen. Ebenfalls nicht zu einer Reduzierung der Miete führen selbstverständlich Schäden, welche durch den Mieter selbst verschuldet worden, wie beispielsweise ein Befall von Schimmel, der durch unzureichende Lüftung hervorgerufen wurde.

Diese Gründe können eine Mietminderung nach dem Umzug rechtfertigen

Wenn es einen Schaden in der neuen Wohnung nach dem Umzug gibt, der sich nicht unter die bereits erläuterten Mängel fassen lässt, kann die Mietminderungstabelle im Internet zur Hilfe genommen werden. In der Mietminderungstabelle sind alle Urteile von Gerichten vereint, in denen eine Mietminderung gerechtfertigt war. Dadurch gibt es die Möglichkeit abzugleichen, ob das vorliegende Problem nach dem Umzug zu den gängigen Gründen für eine Minderung der Mietzahlung gehört. Amtsrichter sind allerdings nicht dazu verpflichtet, sich an die Aussagen der Mietminderungstabelle zu halten. Hier erfolgt das Urteil immer nach dem eigenen Ermessen des Richters. Es lohnt sich allerdings trotzdem einen Blick auf die Tabelle zu werfen, um ein erstes Gespür dafür zu entwickeln, bei welchen Mängeln die Mietzahlung nach einem Umzug tatsächlich reduziert werden kann. Zu den Gründen gehören beispielsweise nicht nutzbare Garagen, ein Befall mit Ungeziefer, Modernisierungsmaßnahmen und Bauarbeiten, Probleme mit Umweltgiften und nicht funktionierende Fahrstühle. Es geht hier also in erster Linie um Mängel, welche die bestimmungsgemäße Nutzung der neuen Wohnung verhindern.

So können Mängel korrekt beurteilt werden

Die Basis, um eine Mietminderung zu erwirken, ist immer der Mietvertrag an sich. In dem Vertrag ist der Zustand der Wohnung festgehalten, in welchem sie sich befinden soll. Es ist also immer entscheidet, in welchem Zustand sich der Wohnraum am Anfang des Mietverhältnisses befinden hat. Der Ist-Zustand muss also lediglich mit dem Soll-Zustand, der im Vertrag definiert wurde, abgeglichen werden, um zu erfahren, ob die Miete gemindert werden kann. Auch um die tatsächliche Reduzierung der monatlichen Mietzahlung einschätzen zu können, ist der Vergleich wichtig. Es liegt bei dem Mieter einen ersten Vorschlag für die Höhe der Minderung hervorzubringen. Der gewählte Prozentsatz muss sich jedoch in einem gesetzlich definierten Rahmen bewegen. Auch bei der Höhe der Mietminderungen gibt die Mietminderungstabelle einen guten, ersten Anhaltspunkt.

Wichtig ist, um eine Minderung der Mietzahlung für die neue Wohnung zu erzielen, ist den jeweiligen Schaden unverzüglich beim Vermieter anzuzeigen und entsprechend zu nennen. Es gibt hier sogar eine Verpflichtung, welche gesetzlich definiert ist. Eine Minderung der Mietzahlung kann ohne diese vorher erstattete Mängelanzeige niemals durchgeführt werden. Abwarten ist hier also nicht zu empfehlen, denn dadurch könnte der Schaden noch größer werden und die Möglichkeit, die Mietzahlung zu reduzieren, ist dahin. Die Beweislast liegt bei einem eventuellen Gerichtsverfahren immer auf Seiten des Mieters, welcher nachzuweisen hat, dass wirklich ein erheblicher Schaden in der Wohnung vorliegt, der nicht durch ihn selbst oder einen anderen Bewohner verursacht wurde.

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